Geschichte des Vereins

Im Jahre 1853 wurde unser Verein als Leseverein für die katholischen Studenten im protestantischen Berlin gegründet. Gleichzeitig begann damit die Geschichte unseres Dachverbandes des Kartellverbandes katholisch deutscher Studentenvereine -oder kurz KV-, zu dem inzwischen über 80 Studentenverbindungen in Deutschland und Österreich gehören.

Zur Zeit des Nationalsozialismus wurden die bis dahin mitgliederstarken Vereine unterdrückt und verboten. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der KV wiederbegründet, für die neue Freie Universität und die Technische Universität konstituierten sich Anfang der 50er Jahre Askania und Burgundia. 1960 konnten wir unser schönes Haus in Dahlem gemeinsam erwerben und beziehen. 1981 wurden die beiden Vereine wieder vereinigt.

Die über 150-jährige Tradition unserer Verbindung entspringt der Idee, auf der Basis der Prinzipien "religio", "scientia", "amicitia" einen Freundeskreis zu bilden, der während des Studiums und auch noch danach festen Bestand hat.

Ebenso wie das Mensurschlagen lehnen wir das Tragen eines Farbenbandes ab. Unsere Verbindung steht allen Berliner Studenten, unabhängig von ihrer Nationalität, die einer christlichen Glaubensgemeinschaft angehören, offen. Frauen können zwar nicht Mitglied werden, sind aber bei allen Veranstaltungen gern gesehene Gäste.

Unser gesellschaftliches Leben während des Semesters zeigt sich ebenfalls in gemeinsamen Festivitäten "auf" unserem Haus und Garten als auch im kleineren Kreis überall, wo unsere Bundesbrüder leben und wir willkommen sind. Diese Freundschaften pflegen wir gleichfalls mit unseren KV-Verbindungen in fast allen Universitätsstädten in Deutschland und Österreich.